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ücher erhalten das Prädikat "lesenswert", Vorträge die Auszeichnung "sehenswert". Genau diese Lorbeeren erntet Dirk Rohrbach mit seiner Multivisionsschau "Yukon - Im Kanu durch Canada & Alaska" im selbstgebauten Birkenrindenkanu zur Beringsee.
Das muss man Dirk Rohrbach lassen: Wenn er vorträgt, dann gehört der Saal ihm, seinen Bildern und seiner Stimme. Er schafft es, das Publikum zu fesseln und es für sich und seine Reise auf dem Yukon zu gewinnen. Einnehmend, packend und fesseln, diese Attribute treffen es am besten.
Wer den 43jährigen kennen lernt, glaub nie und nimmer, einen waschechten Yukon- paddler vor sich zu haben. Schlank, sym- pathisch und wie der typische Familien- vater von nebenan, aber ganz und gar nicht der Outdoortyp, der sich den Herausforderungen in der freien Wildnis stellen mag - möchte man meinen. Doch das Leben auf Achse hat es dem gebürtigen Hanauer schon lange angetan, radelte er doch schon 180 Tage lang rund um die USA.
Den Kanusport entdeckte er schon als zwölfjähriger für sich. Schulfreunde nahmen ihn mit den Hanauer Kanu Club. Nur Mama und Papa mussten noch "Ja" sagen, um den Vereinsbeitritt zu besiegeln.
Nordamerika zog Dirk Rohrbach schon immer magisch an. Doch zunächst widmete er sich seinem Medizinstudium und volontierte später beim Radiosender Antenne Bayern. Und so nimmt das Leben seinen Lauf. Anstatt als Arzt vor vollen Wartezimmern zu stehen, füllt Dirk Rohrbach heute mit seiner Mutivissionschau Vortragssäle.
Woran liegt es, dass seine Reportage zu der gelungensten ihrer Art zählt? Dirk Rohrbach versteht es in einzigartiger Form über seine Erlebnisse zu berichten. Man möchte meinen, er erlebt alles in diesem Moment live selbst und gibt seine Eindrücke im gleichen Atemzug an das Publikum weiter. Man spürt Dirk Rohrbachs Sehnsucht, dort wieder hin zu reisen, an den Yukon und zu den vielen tolle Begegnungen mit den Menschen am Fluss.
Oder liegt es daran, dass Dirk Rohrbach das traditionellste aller Fortbewegungs- mittel auf dem Yukon nutzte? Eben keinen Plastikkanadier, son- dern ein selbst gebautes Birkenrin- den Kanu. So erschließt sich seine Philosophie im Einklang mit der Natur zu leben und zu reisen. Sich mit Naturmaterialien in die Natur zu begeben und dann im Ein- klang mit dem Element Wasser zu fließen.
Oder liegt es daran, dass er keinerlei "Möchte-gern-Allüren" aufbaut, alla: "Ich war in Todesangst, der Bär hätte mich beinahe gefressen", oder "jetzt wäre ich im Five-Finger-Rapid fast ersoffen". Ganz im Gegenteil Dirk Rohrbach bleibt völlig realistisch und authentisch auf dem Teppich. Aufgebauschte Übertreibungen hat er nicht nötig.
Oder liegt es daran, wie er über Land und Leute berichtet. Über die Schönheiten des Landes und dessen Kulturen, gleichzeitig aber auch unverblümt auf die Probleme durch die Ausbeutung des Fischreichtums oder der Bodens- chätze hinweist.
Sein Vortrag lebt von Kontrasten, von Ehr- lichkeit, Offenheit, Humor aber auch Anmerkungen, die nachdenklich stimmen. Am allermeisten von seinen Bildern und von seiner Gabe mit seiner Stimme "The Sounds of the Yukon" hörbar zu machen.
Die gesamte Reise erschien in Buchform unter den Titel: "Yukon - 3000 Kilometer im Kanu durch Kanada und Alaska"
Video: Fünf Fragen an Dirk Rohrbach (zum Start - wie immer - auf das große Bild unten klicken)
Hier eine Liste von Dirk Rohrbachs Vortragsterminen
Dirk Rohrbachs Internetseite zu seiner Yukon-Reise
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